KI im Unternehmen

Regeln, Kontrolle und Integration in Prozesse

KI wird erst dann verlässlich, wenn klar ist, wer sie nutzen darf, wer Ergebnisse prüft und wo automatisiert werden darf.

Hat unser Unternehmen schon KI-Regeln?

Ehrliche Selbsteinschätzung – abhaken, was bereits geklärt und kommuniziert ist.

KI-Governance-Score

0 / 13

Hier fehlt die Grundlage – KI-Regeln sollten zeitnah definiert werden.

Human in the Loop – so soll es laufen

  1. 01Mensch stellt die Aufgabe
  2. 02KI erstellt einen Vorschlag
  3. 03Mensch prüft und korrigiert
  4. 04Freigegebenes Ergebnis

So nicht

  1. 01Mensch stellt die Aufgabe
  2. 02KI erstellt ein Ergebnis
  3. 03Ungeprüfte Verwendung

Fehler fallen dann erst auf, wenn sie beim Kunden, in einem Vertrag oder in der Öffentlichkeit landen.

KI erstellt. Menschen verantworten.

Die Verantwortung lässt sich nicht an ein Modell delegieren.

Hier ist menschliche Kontrolle Pflicht

  • Verträge
  • Personalentscheidungen
  • Finanzinformationen
  • medizinische Informationen
  • öffentliche Kommunikation
  • Kundenangebote
  • technische Sicherheitsentscheidungen

KI-Assistent

Mensch fragt – KI antwortet.

  1. 01Mensch stellt eine Frage
  2. 02KI antwortet
  3. 03Mensch nutzt das Ergebnis

Automatisierter Prozess

KI wird Teil eines Ablaufs.

  1. 01Ereignis tritt ein (z. B. neue E-Mail)
  2. 02Daten werden übergeben
  3. 03KI verarbeitet den Inhalt
  4. 04Nächster Schritt wird ausgelöst
  5. 05System wird aktualisiert

Typische Automatisierungen im Unternehmen

  • Supportanfragen klassifizieren
  • E-Mails kategorisieren und weiterleiten
  • Dokumente auslesen
  • Angebotsinformationen strukturieren
  • Meeting-Protokolle erstellen
  • CRM-Daten ergänzen
  • Wissensdatenbank durchsuchen

KI-Agenten: von der Antwort zur Aktion

Ein Chatbot antwortet. Ein Agent handelt.

Was ein Agent tun kann

  • Kalender prüfen
  • E-Mail vorbereiten
  • Datenbank durchsuchen
  • Datei erstellen
  • CRM aktualisieren
  • Recherche durchführen
  • Webseiten bedienen

Was deshalb nötig ist

  • möglichst begrenzte Zugriffsrechte
  • Protokollierung aller Aktionen
  • Freigaben vor kritischen Schritten
  • regelmäßige Kontrollen der Ergebnisse
  • klar definierte Verantwortlichkeit

Nicht jede Aufgabe, die automatisiert werden kann, sollte ohne Freigabe automatisiert werden.

Je mehr Rechte ein erhält, desto wichtiger werden Berechtigungen, Protokollierung und Freigabeschritte. Rechte werden vergeben, weil sie gebraucht werden – nicht, weil sie möglich sind.