Datenschutz
Welche Daten darf ich eingeben?
Die wichtigste Frage im Alltag – und sie lässt sich mit einer Ampel und fünf Rückfragen fast immer beantworten.
Grün
Nutzung grundsätzlich unkritisch.
- öffentliche Informationen
- allgemeine Texte
- Brainstorming
- fiktive Beispieldaten
- bereits veröffentlichte Produktinformationen
- anonymisierte Inhalte
Gelb
Nur mit vorheriger Prüfung.
- Kundendokumente
- interne Prozesse
- Angebote
- interne Auswertungen
- Geschäftszahlen
- personenbezogene Informationen
Nur verwenden, wenn
- das Unternehmen die Nutzung freigegeben hat
- der eingesetzte Account dafür vorgesehen ist
- Datenschutz und Vertragsbedingungen geprüft wurden
Rot
Nicht in KI-Systeme eingeben.
- Passwörter
- API Keys
- Zugangsdaten
- private Schlüssel
- besonders sensible personenbezogene Daten
- Gesundheitsdaten
- Personalakten
- nicht freigegebene vertrauliche Verträge
- Geschäftsgeheimnisse
- vertrauliche Kundendaten
- sicherheitskritische Systeminformationen
Was du nicht an einen externen Dienstleister schicken würdest, solltest du auch nicht ungeprüft in eine KI kopieren.
Wichtige Differenzierung
Consumer-Angebot ist nicht gleich Business-Angebot.
Business-/Enterprise-KI kann andere Datenschutz-, Sicherheits- und Vertragsbedingungen haben als frei verfügbare Consumer-Angebote. Deshalb gilt:
Nicht nur den Anbieter prüfen – den konkreten Tarif und die konkrete Unternehmenskonfiguration prüfen.
Datenschutz-Check
Fünf Fragen – eine klare Einordnung.
Frage 1Enthält der Inhalt personenbezogene Daten?
Frage 2Enthält er vertrauliche Unternehmensinformationen?
Frage 3Ist das verwendete KI-System vom Unternehmen dafür freigegeben?
Frage 4Gibt es einen Vertrag bzw. entsprechende Datenschutzvereinbarungen mit dem Anbieter?
Frage 5Können die Daten vorher anonymisiert werden?
Beantworte alle fünf Fragen – anschließend erscheint hier die Einordnung.